Innovationsfähigkeit durch die gemeinsame Arbeit an F&E-Projekten in Netzwerken und Verbänden, mit namhaften Universitäten sowie wissenschaftlichen Instituten

Seit 1992 arbeitet die Abteilung Forschung und Entwicklung mit zahlreichen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten zusammen, um neue Technologien zu erforschen und in Fertigungsprozesse zu implementieren.

In über 25 Jahren haben wir Erfahrung mit Themen wie Feuchtemessung, UV-Sensoren, kapazitive Messtechnik, Glas-keramische Verbindung, keramische gasdichte Durchführungen, Additive Fertigung mit Glaspulver und vieles mehr.

Die Abteilung Forschung und Entwicklung unterstützt die Abteilung Glasdurchführung bei der kontinuierlichen Technologieverbesserung sowie bei der Entwicklung neuer Technologien zur Herstellung von Glasdurchführungen und der dazu benötigten Einzelkomponenten. Es wurden zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt, aus denen weitere Technologien für die eingesetzten Prozesse im Bereich Glasdurchführung gewonnen werden konnten. Diese umfassen die Einsetzung spezifischer Materialien wie Keramik oder Titan, die Nachbearbeitung der fertigen Glasdurchführungen, wie die Anbringung einer bondfähigen Goldoberfläche, oder alternative Einschmelztechnologien.

In der letzten Zeit beschäftigt sich die Abteilung Forschung und Entwicklung intensiv mit den additiven Fertigungsverfahren für die Herstellung von Glaskörpern. Das Binder-Jetting wurde als erstes Fertigungsverfahren in den Produktionsprozessen etabliert. Momentan arbeitet die Abteilung Forschung und Entwicklung daran, weitere additive Fertigungsprozesse wie SLS-, FDM- sowie SLA-Verfahren zu entwickeln, zu optimieren und zu beherrschen.

Seit über 20 Jahren unterstützt die Abteilung Forschung und Entwicklung die Technologieentwicklung zur Herstellung unterschiedlichster Sensoranlagen. Neben zahlreichen Versuchen einen konkurrenzfähigen, breitanwendbaren hochpräzisen Feuchtesensor zu entwickeln, wurden auch andere Technologien für weitere Sensorsysteme für die Ozondetektion, Gassensoren, Mikrosystemtechnik, pyrometrische Hybridmodule und viele weitere entwickelt und teilweise in die Produktion überführt.

Analyse und weitere Dienstleistungen

Korrosionsprüfung

Für die Simulation von Industrieatmosphäre, d.h. feuchte, schwefeldioxidhaltige Luft, wird der Kesternich-Test nach DIN EN ISO 6988 und DIN 50018 angewandt. Durch einen raschen Korrosionsangriff an vielen Metallen können mangelnde Korrosionsbeständigkeit, Poren sowie Schwachstellen von Schutzschichten zuverlässig festgestellt werden.

Rauheitsmessung

Mit dem Rauheitsmessgerät WRT-160 (Fa. Wolpert, Europe) kann die Rauheit verschiedenster Oberflächenstrukturen gemessen und durch die Ausgabe fast aller Rauheitsparameter quantitativ erfasst und ausgegeben werden. Das Gerät verfügt neben der Vorschubeinheit auch über eine Auswerteeinheit. Ein integrierter Thermodrucker ermöglicht u.a. einen schnellen Vergleich mehrerer Messungen. Durch die Auswahl verschiedener Normen (DIN/ISO/JIS/ASME) sind Messungen entsprechend dieser Standards möglich.

Schichtdickenmessung

Das Schichtdickenmessgerät „FISCHERSCOPE® X-Ray XULM®“ dient zur hochgenauen Bestimmung der Schichtdicke, speziell von Edelmetallschichten und Schichtsystemen sowie zur Materialanalyse. Beim FISCHERSCOPE® XULM® sind Röntgenröhre und Detektorsystem unterhalb des Messtisches positioniert. Damit ergibt sich eine Messrichtung von unten nach oben. Dies bietet besondere Vorteile bei der Messung kleiner Teile mit sich häufig ändernder Geometrie wie kleinste Gehäuseteile oder elektrischen Kontaktstiften.

Durch die oben beschriebenen Projekte sowie Teilnahmen an zahlreichen projektbegleitenden Ausschüssen stehen wir in enger Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau, der Hahn-Schickard-Gesellschaft, der Fraunhofer Gesellschaft, der Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar und vielen anderen.

IL Metronic Sensortechnik GmbH ist ein Mitglied in folgenden Netzwerken und Clustern:

HybridSensorNet e.V.

HybridSensorNet e.V.

ELMUG e.G.

ELMUG e.G.

AG Protonetz

AG Protonetz

AMglass+

AMglass+

Innovationscluster INTAKT

Innovationscluster INTAKT

Wachstumskern HIPS

Wachstumskern HIPS

Ansprechpartner

Dr. Christina Schütze Leiterin Forschung und Entwicklung

Dr. Christina Schütze
Leiterin Forschung und Entwicklung

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